Diese 4 Schlafphasen durchlaufen wir in der Nacht

Ein guter Schlaf entscheidet maßgeblich darüber, ob wir uns am nächsten Morgen fit und ausgeruht oder immer noch erschöpft fühlen. Es gibt 4 Schlafphasen, die jeder Mensch in der Nacht durchläuft. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, welche diese Phasen sind, was im Körper dabei passiert und wie die Matratzen, Bettwaren und Betten München von Macbett Ihren guten Schlaf fördern können.

Die 4 Schlafphasen im Überblick

Die folgenden Schlafstadien durchlebt jeder Mensch in der Nacht – und das, je nach Schlafdauer, sogar mehrmals. Die Schlafphasen bilden zusammen den sogenannten Schlafzyklus, der insgesamt ungefähr 90 Minuten dauert.

Was die einzelnen Schlafphasen voneinander unterscheidet, ist die Tatsache, ob es sich um eine REM- oder Non-REM Schlafphase handelt. REM ist Abkürzung und für den englischen Begriff ,,Rapid Eye Movements’’. Damit sind die schnellen Bewegungen der Augen unter den geschlossenen Lidern gemeint. Entsprechend fehlen bei den Non-REM Schlafphasen diese Augenbewegungen.

Schlafforscher nehmen an, dass die REM-Schlafphasen ausschlaggebend für die psychische Erholung von uns Menschen ist. Warum sich jedoch die Augen dabei hin und her bewegen, ist noch ungeklärt – vermutet wird ein Zusammenhang mit dem Träumen, das in den REM-Schlafphasen stattfindet.

1. Schlafphase: Einschlafphase (Non-REM-Phase I)

Hierbei handelt es sich um den Zeitraum, in dem wir einschlafen sowie die wenigen Minuten unmittelbar danach. Dieses Schlafstadium dauert ungefähr 15 Minuten. Hier gehen Körper und Bewusstsein vom Wachzustand in den Schlaf über. Die Atmung wird gleichmäßiger und die Hirnströme verlangsamen sich. Der Körper entspannt sich zunehmend und wird allmählich in den Schlaf geleitet. Das Gehirn sinkt in einen Ruhemodus und auch unsere Muskelaktivität nimmt ab.

Weil das Gehirn häufig schon vor der Muskulatur zur Ruhe kommt, tritt in dieser Phase manchmal ein Gefühl des Fallens oder ein plötzliches Muskelzucken in den Beinen bzw. im ganzen Körper auf.

Unser Schlaf ist in dieser Phase noch sehr leicht und oberflächlich. Leiseste Geräusche und kleinste Lichteffekte können uns hier bereits aufwecken. Der Übergang zur zweiten Schlafphase ist nahezu fließend.

2. Schlafphase: Leichtschlafphase (Non-REM-Phase II )

Die Einschlafphase geht unmittelbar in die Leichtschlafphase über. Manchmal werden die ersten beiden Schlafphasen auch nur zur Leichtschlafphase zusammengefasst. Diese nimmt ungefähr 30 bis 60 Minuten des Schlafzyklus ein. Etwa die Hälfte unseres gesamten Schlafes befinden wir uns in der Leichtschlafphase.

Der Organismus kommt hierbei noch mehr zur Ruhe. Der Puls verlangsamt sich und die Atmung wird tiefer und entspannter. Zusätzlich sinkt unsere Körpertemperatur leicht ab. In dieser Phase ist die Hirnaktivität vor allem auf niedrige Frequenzen beschränkt. Das Bewusstsein ist abgeschaltet, wir schlafen mit entspannten Muskeln und nahezu ohne Augenbewegungen.

In dieser Schlafphase beginnt das Gehirn, die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten. Unser Schlaf ist jedoch nach wie vor oberflächlich, sodass wir durch kleine Reize oder Störungen auch in dieser Phase schnell aufwachen können.

3. Schlafphase: Die Tiefschlafphase (Non-REM-Phase III)

Von der Leichtschlafphase gleiten wir in die Tiefschlafphase. Die Tiefschlafphase des ersten Schlafzyklus einer Nacht kann bis zu 60 Minuten dauern. Viele Untersuchungen belegen, dass diese sowohl körperlich als auch geistig die erholsamste und daher die wichtigste unserer Schlafphasen ist. Sie kann zusätzlich in zwei Phasen unterteilt werden:

  • eine Phase mitteltiefen Schlafes (Non-Rem-III)
  • und eine Phase sehr tiefen Schlafes (Non-Rem-IV)

Wie der Name schon vermuten lässt, schlafen wir in diesem Stadium besonders tief und fest und sind daher sehr schwer zu wecken. Falls wir doch aufwachen, fühlen wir uns zunächst benommen und finden wir nur langsam zurück ins Bewusstsein.

Die Atmung verläuft rhythmisch und sowohl unsere Muskel- als auch Hirnaktivität ist auf ein Minimum beschränkt. Die Herzfrequenz verlangsamt sich weiterhin und auch unsere Körpertemperatur bleibt gesenkt.

In der Phase des Tiefschlafs treten nicht selten Phänomene wie das Schlafwandeln oder das Sprechen im Schlaf auf. Wir sind in dieser Phase nämlich nicht mehr in der Lage, unseren Körper bewusst zu steuern. Einige Hirnareale, die zum Beispiel das Urteilsvermögen oder die Selbsteinschätzung betreffen, sind in diesem Zustand deaktiviert. Die Bereiche zur Steuerung der Motorik bleiben hingegen aktiv.

Die Dauer der Tiefschlafphase ist vom Alter abhängig. Während sich der Tiefschlaf bei Babys erst entwickeln muss, macht er bei Kindern einen großen Anteil des gesamten Schlafzyklus aus. Mit steigendem Alter sinkt die Dauer der Tiefschlafphase stetig.

4. Schlafphase: Der Traumschlaf – Die REM-Phase

Der Übergang in die letzte Phase, der REM-Phase, findet in Sekundenschnelle statt. Die Träume beginnen erst hier. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Schlafstadien ist die Rem-Phase durch eine sehr wichtige Wiederbelebung der zerebralen Aktivität gekennzeichnet.

Die Träume werden intensiver, die Hirnaktivität steigt stark an und die Augen beginnen, sich schnell hin und her zu bewegen. Man spricht deshalb vom REM-Schlaf (Rapid Eye Movement, zu deutsch ,,schnelle Augenbewegung’’). Schlafforscher vermuten, dass in dieser Phase nicht nur Informationen, sondern insbesondere emotionale Sinneseindrücke verarbeitet werden.

Der Herzschlag wird beschleunigt und Atmung wird schneller und flacher, der Blutdruck steigt. Die Anspannung der Muskeln lässt hingegen nahezu vollständig nach. Bei letzterem handelt es sich um einen besonders wichtigen Schutzmechanismus des Körpers, damit wir bewegungsunfähig sind und unsere Träume nicht in die Tat umsetzen. Schließlich könnten wir uns so verletzen.

Unser Schlaf ist in der REM-Phase wieder leichter, sodass wir trotz intensiver Träume wieder relativ schnell aufgeweckt werden können.

Die REM-Phase hält im ersten Schlafzyklus der Nacht nur kurz an. Das dreht sich allerdings im Laufe der nächsten Schlafzyklen um: Die Tiefschlafphasen werden immer kürzer, die REM-Phasen dauern zunehmend länger.

Mit den richtigen Bettwaren zu gesünderen Schlaf

Ob Sie in den erholsamen Tiefschlaf fallen können, hängt maßgeblich davon ab, wie Sie liegen und mit welcher Art von Decken und Kissen Sie nächtigen.

Erholsam schlafen mit der perfekten Matratze

Das Wichtigste für einen gesunden Schlaf ist eine bequeme Schlafunterlage, die sich Ihrem Körper anschmiegt. Schlafen Sie auf einer Matratze, die nicht zu Ihnen passt, oder die schon zu alt und durchgelegen ist, hat dies auf Dauer Rückenschmerzen oder Nackenverspannungen zur Folge. Das wiederum führt dazu, dass Sie nachts häufiger wach werden oder insgesamt unruhig schlafen. Die falsche Matratze kann also ganz schnell zu Störungen der Schlafphasen führen. Um die perfekte Matratze für Sie zu finden, auf der Sie gut und erholsam schlafen können, müssen eine Reihe von Faktoren beachtet werden, unter anderem diese:

  • Alter
  • Körperform
  • gesundheitliche Probleme
  • Gewicht
  • bevorzugte Schlafposition

Im Rahmen unserer Schlafberatung gehen wir auf alle wichtigen Aspekte ein und helfen Ihnen dabei, die perfekte Schlafunterlage für Sie zu finden, die Ihrem Körper in der Nachtruhe die optimale Unterstützung bietet.

Matratze und Lattenrost aufeinander abstimmen

Stellt die Matratze keine gute Ergänzung dar, kann der Lattenrost noch so hochwertig und stabil sein – Sie werden nicht erholsam schlafen. Umgekehrt sieht es genauso aus – auch die beste Matratze ist ohne kompatiblen Lattenrost nicht imstande, ihre Wirkung optimal zu entfalten.

Die richtigen Bettwaren für angenehme Schlafphasen

Auch das passende Kissen hilft Ihnen dabei, gesund zu schlafen und erholt aufzuwachen. Das ideale Kopfkissen bietet die perfekte Stützwirkung für Kopf und Nacken. Sinken Sie mit Ihrem Kopf auf Anhieb im Kissen ein, ist es zu weich – auf lange Sicht können so Nackenverspannungen und Rückenschmerzen entstehen. Das Gleiche gilt aber auch, wenn das Kissen für Sie zu hart ist. Welches Kopfkissen für Sie das Beste ist, können Sie in unserem Bettenfachgeschäft gerne austesten.

Auch Decke und Bettwäsche leisten ihren Beitrag zu einem gesunden und erholsamen Schlaf. Unsere Bettwaren sind schadstoffgeprüft und Allergiker-geeignet, sodass Sie nachts nicht mehrmals mit tränenden Augen oder laufender Nase aufwachen. Außerdem sind unsere Naturmaterialien temperaturregulierend, sodass Sie nachts weder schwitzen noch frieren, denn das könnte Sie ebenfalls aus der wichtigen Tiefschlafphase entreißen.

Lassen sich durch die passenden Matratzen und Bettwaren keine Besserung der Schlafstörungen erzielen, können gesundheitliche Probleme die Ursache sein. Hier empfiehlt sich ein Gang zum Arzt zur genauen Abklärung.

Schlafphasen – unser Fazit

Guter Schlaf setzt sich aus den 4 Schlafphasen (Einschlafphase, Leichtschlafphase, Tiefschlafphase und dem Traumschlaf) zusammen, die ungestört aufeinander folgen und sich mehrmals pro Nacht wiederholen sollten. Nur so kann die körperliche und geistige Regeneration gewährleistet werden.

Leiden Sie unter Schlafstörungen, ist die Abfolge der Schlafphasen beeinträchtigt, ein ungesunder Schlafrhythmus entsteht – und Sie fühlen sich erschöpft. Damit sich alle Schlafphasen wiederholen und sich der Körper genügend ausruht, bedarf es des passenden Komforts, der mit der richtigen Matratze sowie der richtigen Decken und Kissen erreicht wird.

Lassen Sie sich in unserem Bettenfachgeschäft in München beraten und liegen Sie auf unseren Betten und Matratzen Probe. Wir freuen uns darauf, Ihnen einen gesunden und entspannten Schlaf zu bescheren!

© hailey_copter- stock.adobe.com

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