Matratze gegen Schwitzen

Welche Decke und Matratze bei nächtlichem Schwitzen?

Viele Menschen kennen es: man wacht morgens schweißgebadet auf und auch Schlafanzug sowie Decke und Bettbezug sind von Nässe nicht verschont. Bis zu einem halben Liter Flüssigkeit (Atemfeuchtigkeit und Schweiß) gibt unser Körper während des Schlafs an Bettdecke und Matratze ab. Diese wird oftmals nicht richtig abtransportiert und die Feuchtigkeit zwingt so manchen aus dem Schlaf. Solange keine körperlichen Ursachen vorliegen, kann man mit den passenden Decken und der richtigen Matratze das nächtliche Schwitzen vermeiden. Als Experten für Matratzen und Betten München erklären wir Ihnen, wie Sie für einen erholsamen und gesunden Schlaf sorgen.

Matratzen gegen das Schwitzen

Übermäßige Feuchtigkeit ist nicht nur unangenehm – sie kann auch Erkältungen auslösen und bildet die ideale Brutstätte für Milben, Keime und Schimmelpilze. Deshalb ist es erforderlich, eine möglichst atmungsaktive und zusätzlich antibakterielle Matratze gegen das Schwitzen zu wählen. Die Materialien der Schlafunterlage werden nicht verhindern, dass Sie schwitzen. Jedoch wird besser mit der entstehenden Feuchtigkeit umgegangen, sodass Sie nicht mehr schweißgebadet aus dem Schlaf erwachen müssen. Folgenden Stoffen werden feuchtigkeitsregulierende und hygienische Eigenschaften zugeschrieben:

Latexierter Kokos

Latexierter Kokos ist atmungsaktiv sowie unempfindlich gegen Flüssigkeit. Feuchtigkeit kann also aufgrund der ermöglichten Luftzirkulation leicht abtransportiert werden und Sie profitieren folglich von einer angenehm trockenen Schlafumgebung.

Naturlatex

Matratzen aus Naturlatex sind ebenfalls feuchtigkeitsregulierend sowie antibakteriell. Daher lässt sich mit dieser Matratze das Schwitzen bzw. die gestaute Feuchtigkeit ebenfalls vorbeugen.

Die richtigen Deckenmaterialien

Auch die Stoffe der Bettdecken sollten nach feuchtigkeitsregulierenden und luftdurchlässigen Kriterien ausgesucht werden:

Kamelflaumhaar

Das Kamelflaumhaar gibt überschüssige Feuchtigkeit an die Umgebungsluft ab, sodass sie in einem trockenen, angenehmen Schlafklima nächtigen. Zudem beugt diese Decke auch dem Schwitzen an sich vor, da sich Flaumhaar problemlos Temperaturschwankungen anpassen kann. Die Wärme wird auf natürliche Weise reguliert, sodass es für Ihren Körper nicht zu heiß wird und er somit auch nicht zu schwitzen beginnt.

Baum- und Schafschurwolle

Schafschurwolle oder Baumwolle sind von Natur aus luftdurchlässige Materialien. Sie begünstigen den Luftaustausch und halten die Decke und damit auch Sie trocken.

Lyocell

Dieses Füllmaterial ist sehr atmungsaktiv. Das Material wärmt und kühlt gleichermaßen, je nach Umgebungstemperatur. Außerdem ist Lyocell saugfähiger als Baumwolle und damit das optimale Material bei nächtlichem Schwitzen. Die Lyocell-Hohlfasern leiten den Schweiß, was für besseren Abtransport der Flüssigkeit und Verdunstung sorgt.

Die richtigen Kissen gegen das Schwitzen

Auch das Füllmaterial der Kissen kann nächtlichem Schwitzen vorbeugen bzw. Schweiß aufsaugen und so Feuchtigkeit auf dem Kissen vermeiden. Dinkelspelze sind sehr anpassungsfähig und verfügen über feuchtigkeitsregulierende und atmungsaktive Eigenschaften.

Hirsespelzen sind ebenfalls äußerst atmungsaktiv und gewährleisten einen optimalen Wärmeaustausch. Die Hirsespelzen sind feiner und daher auch leiser als die des Dinkels. Für Schläfer, die sich schnell aus dem Schlaf reißen lassen, daher das bessere Füllungsmaterial für Kopfkissen.

Weitere Maßnahmen gegen das nächtliche Schwitzen:

Sie haben sich für die passende Decke und Matratze gegen das Schwitzen entschieden? Hier sind weitere Maßnahmen, die ein angenehm trockenes Schlafklima ermöglichen:

  • Die optimale Schlafzimmertemperatur beträgt 18-20°C. Sorgen Sie dafür, dass diese Temperatur nachts eingehalten wird und bringen Sie eventuell ein Wandthermometer an.
  • Lüften Sie Ihr Zimmer vor dem Zu-Bett-Gehen gut durch. Damit vertreiben Sie einen Großteil der sich bereits im Zimmer befindenden Feuchtigkeit.
  • Lassen Sie die Schlafzimmertür (zumindest einen Spalt) offen, um Luftzirkulation zu gewährleisten. So kann überschüssige Feuchtigkeit entweichen und sammelt sich nicht im Bett an.
  • Lassen Sie sich gesundheitlich durchchecken, ob körperliche Ursachen für das übermäßige Schwitzen ausgeschlossen werden können.
  • Tragen Sie einen Schlafanzug bzw. ein Nachthemd, welches den Schweiß gut abtransportieren kann. Vermeiden Sie zu warme, gefütterte Pyjamas, die nächtliche Schweißattacken unterstützen können. Luftig leichte Materialien, wie Leinen oder Baumwolle, sind die idealen nächtlichen Begleiter.
Matratze gegen das Schwitzen – unser Fazit

Somit machen Matratze, Decke und Kissen doch einen entscheidenden Teil aus, ob Sie nachts zu stärkerem Schwitzen neigen oder nicht. Entscheiden Sie sich für feuchtigkeitsregulierende und antibakterielle Materialien wie z.B. Latexierter Kokos oder Naturlatex (bei Matratzen); Kamelflaumhaar, Baumwolle oder Lyocell (bei Bettdecken) sowie Hirse- oder Dinkelspelzen (bei Kopfkissen). Lassen Sie sich auch ärztlich kontrollieren. Nicht selten sind (versteckte) Erkrankungen die Ursache für übermäßiges, nächtliches Schwitzen.

© hikdaigaku86 – stock.adobe.com

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